Demonstratoren

Von Single- zu Multi-Vehicle: integrierte SDV-Demos im Labor.

OSxCAR ermöglicht realistische, integrierte SDV-Demonstratoren – vom einzelnen Steuergerät bis zu vollständigen Multi-Vehicle-Szenarien. Die global konfigurierbare SDVA-Bench erlaubt es, Fahrzeugarchitekturen softwarebasiert nachzubilden und mehrere virtuelle oder physische Fahrzeuge gleichzeitig zu orchestrieren.

Dank identischer Binaries über alle Entwicklungs- und Teststufen (MIL → SIL → HIL → VIL → Produktion) lassen sich Funktionen im Labor so ausführen, als liefen sie bereits in der Fahrzeugflotte – ohne physische Umbauten oder separate Portierungen. Das Labor wird zur reproduzierbaren, skalierbaren SDV-Plattform: für OEM-Pilotierungen, Zulieferer-Integrationstests und die Erprobung komplexer, vernetzter Fahrzeugfunktionen.

Einzelfunktion & Technologienachweis Verfügbar

Technologische Grundlagen demonstrieren: „Same Binary"-Ansatz, WebAssembly-Sandboxing und Interoperabilität zwischen Sprachökosystemen.

  • Anti-Pinch / Aktuator-Demo — Identische Binary über MIL, SIL, HIL, VIL bis Produktion; zeigt Hardware-Agnostik und Safety-Eignung bei sicherheitsrelevantem Aktuator. Interaktive Demo →
  • Adaptive AUTOSAR + Rust/WASM — Rust- und C++-Komponenten interoperieren über WIT-Schnittstellen; praxisnahe Fusion-/Radar-Pipeline als Demonstrator.
  • WebAssembly Hardware-Agnostik — Gleiche Komponenten laufen nachweislich auf Bare Metal, Zephyr, Linux, VxWorks und QNX – ohne Code-Änderungen.

System-Level & ECU-übergreifende Demos In Bearbeitung

Zusammenspiel mehrerer Komponenten, End-to-End-Workflow und sichere Ausführung im integrierten Setup.

  • Shadow Mode / A/B Testing — Risikolose Validierung neuer Funktionen parallel zur Produktionssoftware, ohne Hardware- oder Software-Modifikationen am laufenden System.
  • wrStudio + OSxCAR Workflow — Vollständiger SDV-Toolchain-Durchlauf: von Entwicklung (ComponentForge) über Runtime (LightWeave) bis zu automatisierten Tests (RapidTest).
  • Low Latency Networking / Real-Time Switch — 10G Ethernet, CAN, LIN und USB softwareseitig definiert und in Sekunden rekonfigurierbar; Latenz- und Throughput-Messung inklusive.

Software Defined Vehicle Architecture Bench In Bearbeitung

Virtuelle und physische Fahrzeugarchitekturen dynamisch und remote rekonfigurierbar machen.

  • SDVA-Bench (Single Vehicle) — Remote rekonfigurierbar, OTA-fähig, reproduzierbare Testumgebung von MIL bis VIL; granulare Zugriffskontrollen für global verteilte Teams.
  • SDVA-Bench Multi-Domain Integration — Integration weiterer Software-Stacks: AUTOSAR, ACF, ROS2/DDS und Zenoh in einer gemeinsamen Bench-Umgebung.

Multi-Vehicle & Verteilte Demonstratoren In Planung

Zusammenspiel mehrerer Fahrzeuge – simuliert oder physisch im Labor – auf Basis der SDVA-Bench.

  • Multi-Vehicle Interaction Demo — Mehrere Fahrzeuge bzw. ECU-Cluster agieren synchronisiert über die SDVA-Bench; Grundlage für V2X-nahe Szenarien im Labor.
  • Shadow Mode Fleet Demonstrator — A/B-Vergleich über mehrere Fahrzeuge mit konsistenter Datenerfassung; ermöglicht fleetweite Softwarevalidierung ohne Produktionsrisiko.

KI-gestützte Optimierung & autonome Netzwerkarchitektur In Planung

Automatisierte Optimierung von Netzwerklast, Softwareplatzierung und Latenzen durch KI-Modelle, die direkt auf Bench-Messdaten trainieren.

  • GNN-basiertes SDN-Optimierungs-Demo — Graph Neural Networks prognostizieren Latenzen, empfehlen optimale Netzwerkpfade und optimieren die Softwareplatzierung im SDV-Netzwerk.
  • AI-Driven Architecture Optimizer — Nutzt Bench-Messdaten, SDN-Regeln und Topologieanalysen zur autonomen Konfiguration der Fahrzeugarchitektur.

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